Presse

Huntlesen gefällt am Lagerfeuer!
PREMIERE „Kultur im Zelt“ mit abendlicher Leseaktion — Neues Puppentheater
Das Ehepaar Marx trat erstmals vor das Publikum. Die Resonanz auf das Puppentheater war positiv. Huntlosen/USU – Doppelpremiere beim Haus der Vereine in Huntlosen:
Erstmals bat der örtliche Verein für Kunst und Kultur zur Aktion „Kultur im Zelt“, und das Ehepaar Christa und Matthias Marx trat mit seiner Puppenbühne auf. Beide Premieren verliefen gleichermaßen erfolgreich. Das Fest im Garten stieß bei herrlichem Wetter auf gute Resonanz, das Theaterstück gefiel den kleinen und großen Zuschauern im Haus der Vereine.

Die „Kultur im Zelt“ soll es künftig an wechselnden Orten im Dorf geben, erzählte Magrit Janßen vom Verein. Mit Kinderflohmarkt, Buchtauschbörse sowie Kaffee und Kuchen begann das Fest am Nachmittag. Zum gemütlichen Lagerfeuer kamen abends 35 Gäste, um bei Grillwürstchen und Getränken das erste „Huntlesen“ zu erleben. Sieben Frauen und Männer stellten dabei den Zuhörern „lustige, humorvolle, skurrile und nachdenkliche Ausschnitte aus ihrem Lieblingsbuch vor“, so Janßen. „Es war ein sommerlicher literarischer Abendgenuss“, freute sie sich über den schönen Abend, unter anderem mit Texten von Kurt Tucholsky, Wiglaf Droste, Horst Evers, Robert Gernhardt und Erich Kästner. Magrit Janßen präsentierte mit Ehemann Axel die berühmte Frühstücksei-Szene (Lorion).

Die schöne transportable Puppenbühne mit Hilfe des Vermieters gebaut, ein altes Kinderbuch als Vorlage umgearbeitet und alle Requisiten und Figuren selbst besorgt: Für das Ehepaar Marx war der allererste Auftritt am Sonnabend aufregend. Rund 50 Minuten dauerte das Stück „Schlaf gut, Frieda!“, in dem ein kleines Kind einfach nicht in den Schlaf finden will. Liebevoll gestalteten die Berliner, vor sieben Jahren nach Huntlosen gezogen, die Aufführung. Dabei nutzten sie auch Elemente des Schattentheater, so dass Drache und Pirat mitspielten. Das Echo der 40 Zuschauer fiel positiv aus. Das Paar möchte künftig häufiger auftreten. Derzeit fehlt nur noch der Name für das Puppentheater. „Rund ein halbes Jahr haben wir das Stück eingeübt“, so Matthias Marx, schon länger habe man mit der idee geliebäugelt. Kontakt: 0177/7744910.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.